Workshop 11.03.2017: Quo vadis Flüchtlingshilfe?

Wohin führt der Weg der Worringer Flüchtlingshilfe? Dieser Frage stellte sich das „NETZwerk Flüchtlingshilfe Worringen“ im März. Angesichts der in 2016 deutschlandweit rückläufigen Anzahl Flüchtlingshelfer in allen Initiativen und der im Gegensatz dazu zu erweiternden Aufgabengebiete, die sich durch nun in Worringen ansässige Flüchtlinge ergeben, organisierte das NETZwerk einen internen, ganztägigen Workshop. Mit Hilfe eines externen Moderatos wurden bisherige Erfahrungen und zu erwartende Aufgaben fixiert und die bestehende Struktur des „NETZwerks Flüchtlingshilfe Worringen“ überdacht, um diese ggfs. zu verändern.

Symbolfoto: Orga-Workshop

Als Ergebnis daraus soll u. a. für ein Jahr versuchsweise ein interner Koordinator für die Einführung neuer Ehrenamtler benannt werden. Nicht wirklich neu, jedoch nochmals gelistet, ist der Wunsch, dass alle Teams ein regelmäßiges Feedback durch ihre Teamkoordinatoren oder deren Vertreter abgeben (Reporting). Daraus resultieren soll mehr Transparenz, die jeden Unterstützenden auf den gleichen Wissensstand bringen soll. Außerdem hat sich herauskristallisiert, dass das NETZwerk einen externen Koordinator benötigt, der die Ehrenamtlichen fachlich unterstützt und damit entlastet. Möglicherweise kann dieser darüber hinaus in Worringen, aber außerhalb der Wohnheime ansäßigen Flüchtlingen Integrationshilfe geben und Anlaufstelle für Worringer Bürger in Fragen zur Flüchtlingsthematik sein.

Am Ende des Workshops konnte festgestellt werden, dass die Struktur des NETZwerks grundsätzlich richtig ist, jedoch den Anforderungen der Zukunft in einigen Punkten angepasst werden muss.

Text: Heike Matschkoswki – Team Öffentlichkeitsarbeit
Foto: Hans-Bernd Nolden – Team Freizeit, Kultur, gelebte Bräuche